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Freitag, 13. April 2018

5 years

Es ist ziemlich genau fuenf Jahre her, dass wir uns in 3 Tagen 21 Haeuser anschauten und uns - natuerlich - in das 21. Haus verliebten. Viel ist seitdem passiert. Das Haus gehoert mir jetzt alleine (und der Bank, natuerlich). Aber ich lebe hier immer noch sehr sehr gerne.

Aus unerfindlichen Gruenden dachte ich gestern an einen Schulausflug nach Weimar, vor vielen, vielen Jahren. Im letzten Jahrhundert. Beziehungsweise Jahrtausend.

Wie auch immer, das Pflichtprogramm beinhaltete natuerlich auch Goethes Gartenhaus, eine huebsche kleine Villa in den Weinbergen. Von seinem Arbeitszimmer konnte er wunderbar den Blick schweifen lassen ueber das Tal. Natuerlich war ich als Teenager nur maessig beeindruckt, aber kann mich doch an ein leichtes Neidgefuehl erinnern - schoen muesste das sein, so wohnen zu koennen. 

Und gestern fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich wohne jetzt so. Naja, keine Weinberge und kein Tal, aber ich habe einen wunderschoenen Garten mit vielen Baeumen und bluehenden Straeuchern, einem kleinen Teich mit Wasserfall und Ochsenfroeschen, und vielen, vielen Voegeln und Eichhoernchen. Von meiner Haengematte aus schaue ich in an den riesigen Eichen hoch, die so gross sind, dass ich die obersten Blaetter kaum noch sehen kann.

Mann, gehts uns gut!



Donnerstag, 8. Oktober 2015

Die Diebe sind unter uns!

Unsere Neighborhood hat eine Facebook-Gruppe, was sehr praktisch ist, wenn man zum Beispiel einen entlaufenen Hund gefunden und den Besitzer herausfinden moechte. Oder wenn es die jaehrliche Nachbarschaftsfeier im Club House gibt.

Seit mehreren Wochen gab es immer mal wieder Eintraege von Nachbarinnen, dass jemand ihnen die Deko von der Veranda geklaut hat. Herbst ist Deko-Zeit hier - erstmal Pumpkins und Herbstkraenze, und in ein bis zwei Wochen duerfte die Halloween Deko uebernehmen, um dann kurz darauf von der Weihnachtsdeko abgeloest zu werden. Mir gefaellt meine Neighborhood sehr gut und es ist immer huebsch, die verschiedenen Sachen vor den Haeusern zu sehen.

Natuerlich sind die Teile normalerweise nicht besonders wertvoll, aber den Eintraegen war doch zu entnehmen, dass zumindest ein emotionaler Wert dahinterstand. Manche waren Erbstuecke von Mutter oder Grossmutter. Mal ganz davon abgesehen, dass es ja schon ein bisschen Angst macht zu wissen, dass sich jemand mitten in der Nacht auf Deiner Veranda herumtreibt...

Vor einigen Tagen teilte dann jemand ein Foto, das eine Ueberwachungskamera von dem Uebeltaeter gemacht hatte. Oder eher Uebeltaeterin. Weiss, mittleren Alters. Grosses Spekulieren folgte. Wer war die Frau? Warum klaute sie wie ein Rabe? Verkaufte sie die Sachen auf dem Flohmarkt? Jemand fand heraus, dass auch andere Neighborhoods in der Naehe betroffen waren. Wer war die mysterioese Person?

Gestern schlug die naechste Nachricht ein wie eine Bombe. Jemand lud ein Foto hoch von einem Garten in unserer Nachbarschaft - mit der Beschriftung: "Die Adresse ist ... Und das ist meine Eule!"

Nicht lange danach (wir wurden alle durch eine auskunftsfreudige Nachbarin des besagten Gartens im Fuenfminutentakt von den Geschehnissen informiert) erschien die Polizei. Nach langer und wohl auch lauter Diskussion nahmen sie die Frau in der gruenen Minna mit.

Wie dumm - oder verrueckt - muss man sein, um erstens Dekoartikel zu klauen (wohlgemerkt, im tiefen Sueden Amerikas, wo jeder eine Knarre hat und sicher nicht erfreut ist, jemanden im Dunkeln auf seiner Veranda zu entdecken) und dann zweitens selbige vorm eigenen Haus zu drapieren?

Eigentlich ziemlich traurig, das ganze. Vor allem, wenn man weiss, dass die Frau einen Teenager und eine Tochter im Grundschulalter hat. Arme Kids. Aber ich werde trotzdem mal bei der Polizei anrufen und fragen, ob sich unter den sichergestellten Sachen vielleicht auch unser Holzschlitten befindet?

Donnerstag, 20. Juni 2013

Fauna amerikanisch

Von den Glühwürmchen und den bellenden Fröschen, die manchmal auch wie schluchzende verwunschene Prinzen klingen, habe ich ja bereits erzählt. Aber dieses Tierchen überraschte uns heute alle:



Mitten auf unserem Gartenweg beschloss die Schildkröte, ein Loch zu buddeln, vermutlich um Eier darin zu legen. Leider hatte sie dabei nicht mit Publikum gerechnet, und obwohl sich die Kids mustergültig verhielten, wurde es ihr irgendwann doch zuviel - wer will schon bei solch intimen Vorgängen auch Zuschauer? Mal ganz davon abgesehen dass der Platz ja wirklich nicht ideal ist, um zerbrechliche Gegenstände abzulegen.

Wir hoffen jetzt, dass sie ein besseres Versteck findet und wir in ein paar Wochen kleine Schildkrötchen in unserem Teich schwimmen sehen!

Jetzt müssen nur noch die Kolibris endlich anfangen, den angebotenen Zuckersaft auszusaugen, dann ist mein Tier-Glück perfekt.

Montag, 17. Juni 2013

Recycling auf amerikanisch

Amerika gilt nicht gerade als Vorzeigeland, was den Umweltschutz angeht. Aber auch hier kann man mittlerweile recyceln!

Unsere Neighborhood liegt ausserhalb der eigentlichen Stadtgrenze, damit werden wir nicht mehr von der städtichen Müllabfuhr versorgt, sondern können uns aus den örtlichen Anbietern einen aussuchen. Da uns die im Haushalt anfallenden Müllmengen doch mit Schaudern erfüllen, suchten wir natürlich nach einer Müllabfuhr, die auch Recyclen anbietet. Das Kriterium reduzierte die Auswahl schon mal auf zwei.

Die freundliche Angestellte von Waste Management erklärte mir am Telefon, dass sie uns neben unser 96 Gallon! Mülltonne gerne auch eine Recycling-Tonne zur Verfügung stellen würde, allerdings kostet das extra. Ja, man zahlt extra, damit man Müll dem Wertstoffkreislauf wieder zuführen darf. Mein deutsches grünes Gewissen erlaubte mir natürlich nicht, darauf zu verzichten, also meldete ich uns an. Nur um später übrigens festzustellen, dass die nette Dame es geschafft hat, unser beider Vornamen sowie unseren Nachnamen falsch zu schreiben :-).

Trotzdem sind wir nun stolze Besitzer einer riesigen Mülltonne (ich erzählte dem Besten Ehemann: "die ist riesig, da pass ich ganz rein" und er guckte etwas merkwürdig und meinte "da bringst Du mich auf eine Idee...")  und eines kleinen grünen Körbchens, in das wir ab jetzt unser Recycling-Material legen dürfen. Allerdings ist mir noch nicht so ganz klar, was ich tatsächlich hineintun darf. Glas, Dosen, Papier ja. Aber beim Plastik, da wirds kompliziert. Da hängt es nämlich vom Standort ab, was die jeweilige Recycling-Station akzeptiert. Ich habe nun sozusagen auf Verdacht Plastikwasserflaschen und die riesigen Milch-Gallon-Behälter in das Körbchen gequetscht und warte gespannt auf Mittwoch, wenn die Kiste das erste Mal abgeholt wird. Ich berichte!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Sommer in der Stadt

Gestern hatten wir den ersten richtig heissen Tag. Bis dahin lagen die Temperaturen so um die 25 Grad, einfach schönes, warmes Sommerwetter. Aber gestern muss wohl jemand die Heizung aufgedreht haben. Wenn man jetzt aus der Tür tritt, dann fühlt man sich wie in einer schönen Niedrigtemperaturdampfsauna. Herrlich!

Am abend sass ich auf unserer Veranda, schwitzte vor mich hin, hörte den Fröschen zu, die hier wie kleine heisere Hunde klingen und für ein paar Minuten beobachtete ich die Glühwürmchen in unserem Garten. Dann ergab ich mich und liess meine Augen zufallen.


Sonntag, 2. Juni 2013

Spülmaschine

Unsere Spülmaschine, die wir mitsamt der Küche im Haus gekauft haben, ist etwas ganz besonderes. Sie besitzt nämlich zwei getrennte Schubladen. Will heissen, man kann eine befüllen, während die andere bereits läuft. Das wäre der Traum jeder Studenten-WG! Aber auch ich finde das eins von den Geräten, die ich mir selber nie neu kaufen würde, aber wenn vorhanden ich durchaus annehmen kann. Immerhin muss jetzt nie mehr schmutziges Geschirr auf die Spülmaschine warten! (Und das gut gewachsene Exemplar der Familie Blatta Orientalis, das mir im Ferienhaus in Florida über den Weg lief, hat mich nochmal daran erinnert, dass wir jetzt in einem tropischen Klima leben, wo man mit Essensresten besonders aufpassen muss.)

Die Kinder wunderten sich natürlich über die merkwürdig aussehende Spülmaschine. Aber Söhnchen erfasste die Funktion sofort:

"Wir haben jetzt zwei Spülmaschinen Eine zum saubermachen. Und eine zum dreckig machen."


Samstag, 1. Juni 2013

Are we there yet?

Wenn ich Gestern und Heute Revue passierne lasse, dann stelle ich doch stolz fest, dass wir viel geschafft haben.

Hausvertrag unterschrieben
Eingezogen
Luftmatratzen aufgepumpt
Wie vorhergesehen festgestellt, dass ich zu alt für selbige bin
Heute früh rechtzeitig bestelltes Schlafsofa in Empfang genommen
Internet angeschalten
Bei der Bank Kreditkarte beantragt und Bargeld abgehoben*
Terassentisch und -stühle gekauft (ab morgen müssen wir nicht mehr auf dem Boden picknicken!)

Apropos kaufen: wir kurbeln die amerikanische Wirtschaft gerade gewaltig an. Nur ein kleiner Auszug unserer Einkäufe:

5 Rauchmelder, 3 Klobürsten, Schwämme, Spülmittel, Waschmittel, Zewa, Klopapier, T-Mobile SIM, Router, 1 Gallone Milch, 16 Gläser, Eiskaffee, Orangensaft, Erdnussbutterpops (wie man sehen kann, ernähren wir uns gesund) und fast ein Auto.

Das fast-Auto stellte sich im letzten Moment als nicht gut heraus, als wir nämlich auf der Hebebühne ein Öl-Leck entdeckten. Daher geht die Suche weiter.

*Zum Thema Bargeld abheben, da gab es noch einen sehr schönen und sehr amerikanischen Moment. Wir fragten die nette Bankangestellte, wo der nächste Geldautomat wäre. Sie meinte, gleich draussen am Gebäude. Wir könnten ja einfach um das Gebäude herumfahren. Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen, schliesslich war es ein längerer Weg, zum Auto zu laufen, als aus dem Büro heraus zum Geldautomaten zu wandeln. 
Was wir auch prompt taten, nur um festzustellen, dass es sich um einen Drive Through Bankautomaten handelte. Hinter uns wartete also brav ein riesiger SUV darauf, dass wir komischen Fussgänger unsere Geldgeschäfte beendeten.

Montag, 27. Mai 2013

Hauskauf - eine böse Überraschung

In den letzten Tagen vor unserem Abflug wiegten wir uns in dem schönen Glauben, dass der Hauskauf seinen geregelten Gang ginge. Dieser Glauben wurde leicht erschüttert, als wir die Anzahlung auf den Escrow-Account des Anwalts von unserem amerikanischen Konto überweisen wollten. Zu Identifizierungszwecken verlangte unsere amerikanische Bank nämlich eine Mobiltelefonnummer - und zwar eine amerikanische. Es gab zwar auch einen anderen Prozess, aber der dauerte laut Webseite 8-10 Tage, viel zu spät für uns!

Gottseidank sind die Amerikaner aber flexibler als ihr Ruf. Ein Anruf und der nette Amerikaner erklärte sich bereit, auch ein Fax mit unserer Unterschrift zu akzeptieren. Blöd nur, dass das am Pfingstmontag-Abend hochkochte. Der Drucker war bereits eingepackt, Druckerpapier keins mehr da, alle Geschäfte zu, und am nächsten Morgen sollte die Umzugsmannschaft kommen.

Also schnell beim hilfreichen Nachbarn angerufen, bei dem das Papier ausgedruckt und am nächsten Tag, während die Umzugsmannschaft wimmelte, sauste der Beste Ehemann noch schnell zur Post, zum faxen. Schon einen Tag später kam die Nachricht vom Anwalt, dass das Geld da wäre. "You are all set", hiess es.

Falsch gedacht.

Als wir nach Mitternacht Ortszeit ziemlich fertig in der Lobby der Ferienanlage standen, und ich gleich mal das WiFi dort nutzen wollte, um den Daheimgebliebenen schnell unsere gute Ankunft mitzuteilen, wurde ich mit Emails bombardiert "Call me now", "Urgent", "There is an issue requiring immediate action"...

Super. An dem einen Tag, an dem wir nicht erreichbar waren, der letzte Geschäftstag vor dem eigentlichen Closing date, da weist die Kreditbank den "Power of Attorney" zurück, also das Schreiben, mit dem wir Monica, unsere Maklerin, das Recht geben, für uns zu unterschreiben. Jack, unser Anwalt, ist ziemlich aufgebracht, sowas wäre noch nie passiert, ausserdem hätten die die Unterlagen seit einem Monat, wieso fällt ihnen das jetzt ein? Aber kein Problem, meinte er, wir sollten einfach neue Unterlagen, die er uns gemailt hat, bei einem Notar unterschreiben und ihm per Fedex zuschicken.

Moment mal. Es ist mittlerweile Memorial Day Weekend, eins der grossen Feiertagswochenenden der USA. Jeder, der nicht absolut muss, arbeitet nicht. Wo sollen wir da einen Notar auftreiben? Ausserdem sehe ich gerade, wie wir unsere wenigen Urlaubstage damit verschwenden, von Pontius zu Pilatus zu rennen und doch nichts zu erreichen. Der Beste Ehemann und ich kommen überein, dass wir das nicht wollen. Wir rufen Jack wieder an. Entweder kann er das Closing um einen Tag verschieben, also auf Mittwoch abend, dann würden wir Mittwoch ganz früh hier aufbrechen und wären rechtzeitig da, um die Unterschriften zu leisten. Falls das nicht klappt, dann müssten wir eben auf unseren zweiten Disney-Tag verzichten und würden Montag bereits fahren.

Jack stimmt zu, dass wir es wahrscheinlich nicht schaffen werden, einen Notar aufzutreiben, es gäbe zwar so ein Formular bei Kinko's, aber so wie sich die Kreditbank anstellt, kann es sein, dass sie das auch nicht akzeptieren. Aber verschieben ist auch nicht so einfach, weil es ja einige Parteien betrifft und man die ja jetzt alle nicht mehr erreichen kann. Es ist zum Verzweifeln, dann hat der Beste und Klügste Ehemann die rettende Idee. Müssen wir denn gleichzeitig mit den anderen unterschreiben? Oder können die Verkäufer ihre Unterschriften wie gehabt am Dienstag leisten und wir kommen am Mittwoch zum Unterschreiben? Ja, meint Jack nach einigem Überlegen, das müsste klappen.

Wir dürfen gespannt bleiben. Aber erstmal freu ich mich auf zwei weitere Urlaubstage im schönen Florida. Unter Palmen. Bei dreissig Grad.


Freitag, 3. Mai 2013

Hauskauf - Inspection

Haben beide Seiten das Angebot angenommen, muss das Angebot unterschrieben werden. Jegliche Änderungen zum ursprünglichen Angebot (wie zum Beispiel die Übernahme von Waschmaschine und Trockner) wird auf der ensprechenden Seite vermerkt und muss mit Initialien und Datum von allen Vertragspartnern bestätigt werden. Man ist also eine ganze Zeitlang mit Unterschreiben beschäftigt.

Das Schriftstück ist noch nicht der eigentliche Kaufvertrag, aber schützt zumindest den Käufer schon sehr weitgehend. Monica erzählte uns von einem Fall, bei dem der Verkäufer von dem Angebot zurücktrat, da ein anderer Käufer mehr geboten hatte. Der Verkäufer musste den ersten Käufer für alle Kosten entschädigen, inklusive Umzugskosten, Hotelübernachtung etc.

Der Käufer, in diesem Falle wir, steht erstmal nur mit der hinterlegten Kaution von 1000 Dollar gerade. Und selbst hier hat uns Monica abgesichert, sie hat nämlich diesen Satz eingefügt:

"Contingent upon results of a certified home inspection being satisfactory to purchaser"

Wenn wir somit von dem Angebot zurücktreten möchten, können wir das jederzeit tun und darauf verweisen, dass uns die Home Inspection nicht zufrieden gestellt hat. Warum auch immer.

Nicht, dass wir das wollen. Und hoffentlich will der Verkäufer auch nicht!

Apropos home inspection. Das finde ich ja eine ganz tolle Sache. Da wird ein unabhängiger Inspector beauftragt, das Haus auf Herz und Nieren zu prüfen. Das kostet so um die $400 und wird meistens anteilig von Verkäufer und Käufer bezahlt. Der Mann (vielleicht gibts in dem Metier auch Frauen?) klettert aufs Dach, geht in den Keller, öffnet alle Türen, schaut in jeden Winkel. Er schreibt auf, was seiner Meinung nach alles nicht in Ordnung ist und macht Fotos dazu. Das ergibt ein sehr detailliertes, 20-seitiges Dokument. Hier mal nur die Übersichtsseite:


EXTERIOR - CRAWL SPACE
1. A section of crawl space floor insulation is missing at the front right and needs to be replaced. 
ROOF SYSTEM
2. The right side power attic ventilation fan was not operating and the left one was operating. Need toadjust or repair the right side ventilation fan in the attic. 
3. A rubber boot around a plumbing vent pipe on the roof at the right rear is damaged and needs to bereplaced. 
ELECTRICAL SYSTEM
4. Two cover screws are missing at the main electrical panel and  need to be replaced 
HEATING - AIR CONDITIONING
5. The upstairs heating system could not be operated due programming at the thermostat. Consult thehomeowner for operation instructions.
6. The upstairs air conditioning unit began to freeze up when it was operated. Appears to be low onfreon. Needs to be evaluated and repaired by an HVAC technician. 
BATHROOMS
7. The first floor bath toilet is loose at the floor connection - needs tightened. 
INTERIOR
8. The front door is missing 3 screws at the hinge plates - needs replaced. 
9. The exterior door to the garage is missing 2 screws at the hinge plates - needs replaced. 
10. The rear exterior door did not latch properly and needs to be adjusted. 
11. The upstairs front left bedroom door and closet door do not latch properly and needs to be adjusted orrepaired. 
12. Recommend clean chimney flue before burning wood. 
13. Since a gas furnace is present, recommend install a carbon monoxide detector for safety

Der Befund wird beiden Parteien zugestellt und es wird nachverhandelt. Je nachdem kann der Verkäufer alles reparieren lassen, oder er bietet einen Preisnachlass an, oder eine Mischung aus Reparatur und Preisnachlass, oder der Käufer merkt, dass er dabei war, eine termitenzerfressene Ruine zu kaufen und tritt zurück.

In unserem Falle hat der Verkäufer zugesichert, dass er alles reparieren (lassen) wird, was angemerkt wurde. Ehrlich gesagt, wenn da irgendwo mal eine Schraube fehlt, finde ich das nicht so schlimm, aber Kühlung und Heizung muss natürlich funktionieren, wir wollen im Herbst ja keine unangenehme Überraschung erleben. Alles in allem ist das Haus jedenfalls in einem ausgezeichneten Zustand, das sind alles Kleinigkeiten. Zum Glück!

Samstag, 20. April 2013

Haussuche - das Angebot

Wenn man glücklich ein Haus gesucht und gefunden hat, muss man ein Angebot abgeben, also Punkt vier in unserer unoffiziellen Reihenfolge. Der Verkäufer hat zu diesem Zeitpunkt seinen Preis natürlich schon genannt, aber da gibt es bekannterweise Variablen. Zum ersten die Marktlage. In einem buyer's market kann man den Preis getrost unterbieten. Die Frage ist: wieviel. Auf www.zillow.com sieht man sehr schön die Angebotshistorie. Ist das Haus schon länger auf dem Markt, dann wurde der Preis sicher schon ein- oder sogar mehrmals gesenkt.

Auf zillow wie auch bei realtor.com werden auch die Preise gezeigt, die benachbarte Häuser in der Vergangenheit erzielt haben. Das sollte man auf jeden Fall prüfen. Dazu kommt, dass wir viele Häuser in kurzer Zeit sehen konnten und dadurch schon einen guten Eindruck von der Preisgestaltung hatten. Und unser Eindruck war: Das Haus ist den gewünschten Preis auf jeden Fall wert. Aber wenns niedriger geht, gerne :-).

Auch hier ist ein guter buyer's realtor wieder Gold - und bares Geld - wert. Monica schlug vor, dass wir 5.000 unter dem Verkaufspreis anbieten sollten, dazu sollte der Verkäufer noch den Kühlschrank, die Waschmaschine und den Trockner dalassen (für uns ein Neuanschaffungswert von wenigstens 3.500), und ausserdem müsse der Verkäufer die ganzen closing costs übernehmen - also die Gebühren von Bank, Mortgage broker, Rechtsanwalt usw, noch einmal 5.000 Dollar.

Da wurde uns schon mulmig, was wenn der Verkäufer das zu frech finden sollte und uns einfach ablehnen würde? Hauskauf ist zwar ein Geschäft, aber eben auch ein sehr emotionales. Schliesslich wollten wir nicht, dass uns unser Traumhaus durch die Lappen geht. Aber wir vertrauten Monica, und so gab sie unser Angebot an den seller's agent weiter.

Obwohl, ganz so fix ging das auch nicht. Die Entscheidung für das Haus fiel am Mittwoch nachmittag. Monica meinte, sie würde uns Donnerstag vormittag treffen, dann würden wir das Angebot zusammen aufsetzen. Wir stimmten zu, aber am Mittwoch abend ging uns dann plötzlich ganz schön die Düse. Was wenn ein anderer uns zuvor käme und ein Angebot vor uns unterbreiten würde? Leicht panisch rief ich Monica an, ob wir nicht besser gleich noch jetzt..?

Aber Monica blieb die Ruhe in Person. Sie erklärte, dass wenn es einen anderen Interessenten geben würde, ihr das der seller's agent ganz sicher mitgeteilt hätte, um den Preis hochzutreiben. Der Zeitpunkt unserer Haussuche wäre gut gewählt, unter der Woche suchten einfach nicht so viele. Am Wochenende sähe das ganze schon anders aus. Ausserdem würde sie dem Angebot beifügen, dass der Seller sich bis abends neun Uhr entscheiden müsse, da wir einem strengen Zeitplan unterlägen.

Und so kam es dann auch. Das Angebot ging zusammen mit einem Scheck von 1000 Dollar "earnest money"  um 11 Uhr vormittags raus und dann hiess es warten. Um uns abzulenken, schauten wir bei der nächstgelegenen Day Care vorbei, schliesslich brauchen wir einen Betreueungsplatz für Söhnchen. Dort empfing uns gleich die Direktorin, eine sehr elegante, schwarze Dame, die uns mit ihrer überschwenglichen Freundlichkeit und Vitalität im Sturm eroberte. Danach verzehrten wir bei Stella's Bistro um die Ecke die besten crab cakes meines Lebens und hielten noch ein Schwätzchen mit unserem Kellner, der aus Colorado stammte. Die Welt ist halt ein Dorf.

Um fünf Uhr nachmittags endlich kam die langersehnte Email von Monica. Der Verkäufer hatte ein Gegenangebot gemacht. Er blieb bei seinem Preis, hatte aber unseren anderen Forderungen nachgegeben. Monica wollte noch eine zweite Verhandlungsrunde drehen, aber wir freuten uns einfach wie die Schneekönige und akzeptierten das Gegenangebot. Wir werden wohl nie reich, aber dafür ganz sicher glücklich!

Aber zwischen einem angenommenen Angebot und dem eigentlichen Vertragsabschluss passiert noch eine ganze Menge mehr, und da kann noch einiges schieflaufen. Aber davon später mehr...


Freitag, 19. April 2013

Haussuche continued

Nach dem ich hier schon mal angefangen habe, über unseren Hauskauf zu berichten, wollte ich jetzt beim Angebot weiter machen, aber zuvor noch eine kleine Anekdote von der Haussuche selbst.

Wie schon früher berichtet, erlebt man die eine oder andere Überraschung, wenn man in das Haus und somit  Leben fremder Leute schaut. Diesmal hat den Vogel eindeutig das Haus ohne Fenster abgeschossen.

Ihr müsst Euch vorstellen, es handelt sich um ein brandneues Haus, am Ende einer Sackgasse, Küchen- und Badmöbel offensichtlich teuer und geschmackvoll. Nur leider stand man beim Eintreten sofort im Wohnzimmer - der Kamin war zwei Meter von der Haustür entfernt. Ist natürlich sehr praktisch für die Leute, die gern ihre Nachbarn beobachten, man kann gemütlich auf der Couch sitzen und neben dem Fernsehen immer ein Auge auf die Strasse haben.

Aber im Ernst, so einen Grundriss gibt es in kleinen deutschen Wohnungen schon mal, aber in einem Haus mit über 200 qm?

Aber die Überraschung erwartete uns im ersten Stock. Es war, als würde man in eine Höhle klettern. Nicht ein Fenster beleuchtete den Flur. Aus den angrenzenden Räumen weitere Dunkelheit. Obwohl Aussenwand, gab es kein Tageslicht im Bad. Und das Schlafzimmer war als Media-Raum gedacht, also hatte man dort ebenfalls kein Fenster eingebaut. Dunkelheit allerorten.

Unsere Maklerin schimpfte wie ein Rohrspatz. Für sie ist so ein Haus natürlich Zeitverschwendung. Sie rief dann gleich mal den "listing agent" an und erklärte ihm, dass er wenigstens $50.000 beim Preis runter müsse, sonst würde niemand dieses Haus kaufen. Der agent was not amused.

Donnerstag, 18. April 2013

Stolze Hausbesitzer!

Ich hab ja soviel zu erzählen! Nur leider ist die Arbeit derart nach meiner Rückkehr über mich hereingebrochen, dass ich jeden Abend bis Nachts sitze und daher noch nicht mal über unsere tolle Reise bloggen konnte. Aber jetzt!

Also, wie man dem Titel schon entnehmen kann: Wir sind - theoretisch - amerikanische Hausbesitzer! Theoretisch, da das "Closing", also der Vertragsabschluss, erst am 28. Mai stattfindet. Ein Hauskauf in USA funktioniert nämlich folgendermassen:

1) Man sucht sich eine(n) Realtor, der einen bei der Haussuche unterstützt. Der Realtor wird vom Haus-Verkäufer gezahlt, ist also für den Suchenden kostenfrei (wobei die Kosten natürlich im Hauspreis stecken). Die Kosten liegen bei ca 6%, die zwischen dem Makler des Verkäufers und des Käufers aufgeteilt werden. Wenn es sich um die gleiche Person handelt, dann kann er das ganze Geld einstecken. Und das ist auch gleich das Dilemma - ein Realtor, der selbst Häuser listet, kann nicht objektiv sein. Darum haben sich einige Makler als "buyer's realtor" spezialisiert. Sie listen selbst keine Häuser und verstehen sich ausschliesslich als Vertreter des Käufers.

Vor ein paar Wochen googelte ich einfach mal nach "buyer's realtor greenville sc" und stiess auf Monica. Ein Riesenglück, wie sich herausstellte, mit ihr habe ich einen echten Glücksgriff getan. Sie verfügt über 30 Jahre Berufserfahrung, ist sehr direkt und kennt Gott und die Welt. So hat sie uns an Mark verwiesen, einen Mortgage Broker. Da wären wir schon bei Punkt

2) Wenn man ernsthaft sucht, benötigt man einen "preapproval letter" einer Bank, also ein Schreiben, in dem die Bank versichert, dass man einen Kredit bis zu einer dort ausgewiesenen Höhe erhalten wird. So muss sich der Verkäufer schon mal keine / weniger Sorgen machen, dass die Finanzierung durchfällt. Leider geht in den USA ohne credit history gar nichts, aber selbst mit unserem perfekten credit score stellte sich unsere Hausbank quer, da mein Mann seinen Job noch nicht angetreten hat. Und hier kam Mark ins Spiel. Statt alle möglichen Banken um einen Kredit anzubetteln, arbeitet ein Mortgage Broker mit verschiedenen Banken zusammen und schlägt einem dann die Bank mit den besten Bedingungen vor. Monica fragte also bei Mark an, ob er uns eine Bank vermitteln kann, die sich mit einem unterschriebenen Arbeitsvertrag zufrieden gibt und - voila - einige emails später stellt er uns der preapproval letter aus.
Umsonst arbeitet ein Mortgage Broker natürlich nicht, Mark berechnet 1 Prozent vom Kreditvolumen als Gebühr. Aber die müssen wir noch nicht mal zahlen! Doch dazu später.

3) Gewappnet mit dem preapproval letter kann die Haussuche richtig loslegen. Das läuft dann so, dass der Verkäufer eine lockbox an seine Tür bekommt, die den Hausschlüssel enthält. Monica macht beim Makler des Verkäufers einen Termin aus, in dieser Zeit kann sie mit ihrem elektronischen Schlüssel die lockbox öffnen und uns ins Haus begleiten. Die Besitzer sind in den meisten Fällen abwesend, so dass man ungestört in alle Schränke schauen kann.

Momentan herrscht in den USA ein buyer's market, es besteht ein Überangebot von Häusern. Meist stehen in jeder Neighborhood gleich mehrere zum Verkauf. Dadurch kann man in kurzer Zeit viele Häuser anschauen. Wir haben in 3 Tagen 21 Häuser gesehen, davon 5 sogar zweimal. Und wie es der Zufall so will, Haus 21 war unser "Wow!" Haus. Ist es nicht schnuckelig? Drinnen ist es noch viel schöner. Und Ihr solltet erstmal den Garten sehen!


Jetzt, wo wir endlich unser "Haben Will!" Haus gefunden hatten, mussten wir dem Verkäufer ein Angebot machen. Das ist dann aber schon Punkt 4) und da gehts im nächsten Blogpost weiter.





Mittwoch, 3. April 2013

Home Sweet Home

In ein paar Tagen fliegen der beste Ehemann und ich für eine Woche nach South Carolina, und kehren hoffentlich mit einem Häuschen im Gepäck zurück, natürlich rein bildlich gesprochen.

Ich weiss ja nicht, wie das in Deutschland läuft, aber in USA macht Haussuche eine Menge Spass. Normalerweise macht der Makler einen Termin mit den Besitzern aus, zu welchem diese das Haus verlassen, so dass man sich die Räumlichkeiten in Ruhe anschauen kann, ohne dass einem jemand mit Argusaugen über die Schulter schaut. Natürlich zeigen die Möbel, Bilder usw einem sehr viel über die Besitzer. Unvergessen wird uns auf ewig das Haus bleiben, das offensichtlich von einer tiefreligiösen Familie bewohnt wurde. Überall hangen Heiligenbilder und Kreuze. Bis auf einmal das elterliche Schlafzimmer dann eine etwas andere Geschichte erzählte - besonders der Spiegel, der im Himmel des riesigen Himmelbettes aufgehängt war... Seid fruchtbar und mehret Euch wurde dort offenbar sehr ernst genommen.

Auch schön war das Haus ohne Türen. Die Küche nahm zusammen mit dem Wohnzimmer das gesamte Erdgeschoss ein, von dort führten zwei Treppen v-förmig nach oben zu zwei Loft-Räumen. Eins war das Elternschlafzimmer, das gegenüberliegende Zimmer war, den Fotos nach zu urteilen, das Schlafzimmer der Teenage-Tochter. Die konnten sich abends vorm Zubettgehen immer zuwinken. Aber das Beste kam erst noch. Jedes dieser Schlafzimmer hatte ein eigenes, sehr schönes Bad im schwarzen Marmor. Aber auch hier fehlte etwas Essentielles: eine Tür. Man stelle sich vor, unten sind die Gäste und man muss oben gerade mal... Und das im konservativen Colorado!

Wir sind also schon sehr gespannt, welche Überraschungen uns diesmal erwarten. Wir wünschen uns ein helles Haus mit 4 bedrooms und einem eingewachsenen Garten mit ein paar Bäumen als Sichtschutz zum Nachbarn. Ich träume von einer klassischen Südstaaten-Frontporch, auf der ich im Schaukelstuhl sitzend meinen Eistee schlürfe und den friedlich spielenden Kindern* zuschaue. Wegen der Mückenplage wäre auch eine screened back porch nicht zu verachten. Last but not least sollte ein community swimming pool in Laufweite sein, schliesslich müssen die drei Monate Sommerferien irgendwie überbrückt werden.



*offensichtlich ein Traum


Freitag, 5. Oktober 2012

Von Wespen und Läusen

Irgendwann im Sommer sah ich, dass Wespen sich wohl ein Nest im Mauergestein unterm Dach gebaut hatten, zumindest flogen sie da eifrig in einem Spalt auf 3 Meter Länge ein und aus. Da man das Dach hätte abdecken und die Mauer aufschlagen müssen Da ich ein friedlicher und naturliebender Mensch bin, liessen wir die Wespen leben und erfreuten uns einer mehr oder weniger friedlichen Koexistenz. Na gut, eine stach mich mal in den Nacken, als ich nichts böses ahnend am Computer arbeitete, aber Revoluzzer gibt es halt überall.

Der Herbst kam heran und wir hatten die Wespen mittlerweile schon ganz vergessen, als ich gestern Söhnchen zum Mittagsschlaf hinlegen wollte und ein auffälliges Gesumm und Gebrumm hörte. Ich blickte nach oben, zum Dachfenster, wo sich mir ein Hitchcock-Bild darbot. Bestimmt fünfzig Wespen krabbelten und flogen am Fenster. Im Kinderzimmer!

Mir war sofort klar, was passiert war: die Wespen waren der Wärme gefolgt und hatten sich durch das Holz und Mauerwerk gefressen, bis sie im Kinderzimmer landeten. Oje.

Der Geruhsamste Ehemann, mit dieser überraschenden Tatsache konfrontiert, erkannte gleich, dass ich Aktionismus von ihm einforderte und meinte daher gemütlich, da hätte wohl jemand ein Fenster aufgelassen. Wie bitte?

Wie meistens, behielt ich recht. Obwohl alle Wespen des Tages im Staubsauger endeten, setzten neue Mitglieder des Schwarms die Invasion am nächsten Tag fort. Da der NichtGanzBesteEhemann auf Arbeit weilte und praktischerweise auch sein Handy zu Hause liegen gelassen hatte, und weil ich ja sooooo viel Zeit habe, ich bin ja eh da, hängte ich mich ans Telefon und versuchte, einen Spezialisten dazu zu bewegen, jetzt gleich und sofort unserer Wespenplage Herr zu werden. Das Ergebnis? Man kaufe ein Insektenspray und sprühe die Balken von innen und aussen ein, das würde dann zumindest das Krabblerproblem für dieses Jahr erledigen. Dass man das Problem damit nur auf den Frühling verschiebt, wenn die überwinterte Königin neu loslegt... Und dass so ein Zeuch weder für Wespen noch für Kinder gesund ist...

Aber keine Sorge. Noch leben sowohl Wespen als Kinder, da der Gemütlichste Ehemann gestern abend wegen des Regens und heute morgen wegen des Vergessens nicht aufs Dach klettern konnte. Und im Kinderzimmer selber, da sind wir uns einig, wird kein Insektengift versprüht. Also bleiben die Wespen noch ein paar Tage länger Thema bei uns.

Und weil ein Krabbeltier selten allein kommt und mein Tag noch nicht aufregend genug war, erfuhr ich beim abendlichen Elternabend, dass seit Februar in Töchterchens Klasse immer wieder Läuse auftreten und zwar NUR in ihrer Klasse, ergo muss es ein oder mehrere Kinder geben, die nichtsahnend diese Läuse immer wieder weitergeben. Anscheinend geht Lausbefall nicht immer mit Kopfkratzen einher, und "normaler" Befall sind gerade mal 10 Läuse, und die sind wirklich superklein und hellbraun, ganz schlecht sichtbar, können einem also wirklich leicht durch die Lappen gehen. Ich weiss es jetzt, eine Mama hat ein Blatt mit zwei Exemplaren drauf mitgebracht.

Brrrrr. Und jetzt kann ich leider nicht mehr tippen, mich juckts!