Samstag, 6. Februar 2010
Faul
Töchterchen: Wenns beim Fussball ein Faul gibt, dann ist der Fussballer müde und legt sich hin, weil er ist ja faul.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Glücksjahr 2009
Ich werde übermorgen, also am letzten Tage des Jahres 2009, eine Flasche des besten Lidl-Champagners öffnen, um das Ende eines unserer schlimmeren Jahre zu feiern.
Aber vielleicht seh ich das ja auch alles falsch. Vielleicht hatten wir auch einfach super viel Glück dieses Jahr. Mal sehen:
- Am 7. Januar überlebte Töchterchen einen Schlittenunfall, bei dem sie sich einen Schädelbruch zuzog. Glücklicherweise floss das Blut nach aussen (resultierend in einem ziemlich furchtbar zugeschwollenen blauen Auge) und nicht nach innen, es kam also zu keiner Hirnverletzung und keinen langfristigen Schäden. Das Auge sieht mittlerweile wieder ganz normal aus und dank Osteopathie ist es wieder genauso groß wie das andere Auge.
- Im März führte ein Leck in der Gasleitung glücklicherweise nicht dazu, das Haus in die Luft zu sprengen. Wäre selbiges Leck 2 Tage später aufgetreten, wären wir 4 Tage bei meiner Mutter gewesen, das Haus wäre schön voller Gas gelaufen und wir hätten als erstes beim Heimkommen das Licht angemacht... Ausserdem führte das Leck dazu, dass BE den Füllstand kontrollierte und ihn dann recht panisch auffüllen lies :-).
- Im April durften wir einen Notfallhubschraubereinsatz live und in Farbe miterleben, als Töchterchen auf eine Nuss allergisch reagierte. Zum Glück schwollen nur ihre Nasenschleimhäute zu, die Schwellung bezog sich aufs Gesicht und ging nicht auf den Hals über.
- Im Mai begann ich mein Selbststudium in Allergologie und Ernährungskunde, ausgelöst durch Söhnchens sich ständig verschlimmernde Neurodermitis. Es ist doch immer gut, sich weiterzubilden. Ausserdem erweiterte seine Krankheit meinen Bekanntenkreis ungemein, es ist immer wieder schön, auf sein Gesicht angesprochen zu werden. Aber ernsthaft, ohne seine ND hätte ich einige tolle Frauen nicht kennengelernt.
- Im Juli starb meine Oma. Selbst dies ist vielleicht ein Glücksfall, blieben ihr vielleicht Jahre als bettlägeriger Pflegefall erspart. Oma, ich glaub fest daran, dass Du jetzt ein Stern bist und auf uns alle niederlächelst.
- Auf der Heimfahrt von der Beerdigung bekam ich eine Hauptrolle in einem bayrischen Film, gesponsort von der Polizei. Die Rolle stellte sich aber im nachhinein als ziemlich kostspielig heraus, 4 Wochen Führerscheinentzug und 270 Euro, nur weil ich bei 150 kmh einen Mercedes freundlich darauf hinweisen wollte, die Spur zu wechseln, und um mein Ansinnen deutlich zu machen, ich auf 17 Meter rangefahren war. Es hätte schliesslich wesentlich schlimmer kommen können, in der Schweiz hätte das gleiche Vergehen 3 Monate Führerschein gekostet. Ausserdem konnte ich glücklicherweise den Führerschein abgeben, als ich mit Söhnchen in der Spezialklinik Neukirchen weilte, und wer braucht den schon im tiefsten Bayern?
- Und damit sich der BE nicht übergangen fühlt, entwickelte sich im November ein Leberfleck bei ihm zu einem Abszess, den nichtmal unsere Hausärztin aufschneiden wollte, da musste ein Chirurg her. Als echter Mann lehnte er übrigens die Vollnarkose ab, die ihm angeboten wurde. Und weil einmal ja keinmal ist, entzündeten sich 4 Wochen später die beiden Nachbarflecke auch noch. Da werden wir sicher im nächsten Jahr auch noch unseren Spass haben!
Alles in allem war es also ein glückliches, wenn auch ereignisreiches Jahr. Immerhin leben wir noch! Naja, fast alle. Und sind fast alle gesund. Und sind zusammen.
Wie auch immer, ich werde übermorgen wohl meinen Lieblingstoast ausbringen, ein Zitat aus Tucholskys "Schloß Gripsholm":
Aber vielleicht seh ich das ja auch alles falsch. Vielleicht hatten wir auch einfach super viel Glück dieses Jahr. Mal sehen:
- Am 7. Januar überlebte Töchterchen einen Schlittenunfall, bei dem sie sich einen Schädelbruch zuzog. Glücklicherweise floss das Blut nach aussen (resultierend in einem ziemlich furchtbar zugeschwollenen blauen Auge) und nicht nach innen, es kam also zu keiner Hirnverletzung und keinen langfristigen Schäden. Das Auge sieht mittlerweile wieder ganz normal aus und dank Osteopathie ist es wieder genauso groß wie das andere Auge.
- Im März führte ein Leck in der Gasleitung glücklicherweise nicht dazu, das Haus in die Luft zu sprengen. Wäre selbiges Leck 2 Tage später aufgetreten, wären wir 4 Tage bei meiner Mutter gewesen, das Haus wäre schön voller Gas gelaufen und wir hätten als erstes beim Heimkommen das Licht angemacht... Ausserdem führte das Leck dazu, dass BE den Füllstand kontrollierte und ihn dann recht panisch auffüllen lies :-).
- Im April durften wir einen Notfallhubschraubereinsatz live und in Farbe miterleben, als Töchterchen auf eine Nuss allergisch reagierte. Zum Glück schwollen nur ihre Nasenschleimhäute zu, die Schwellung bezog sich aufs Gesicht und ging nicht auf den Hals über.
- Im Mai begann ich mein Selbststudium in Allergologie und Ernährungskunde, ausgelöst durch Söhnchens sich ständig verschlimmernde Neurodermitis. Es ist doch immer gut, sich weiterzubilden. Ausserdem erweiterte seine Krankheit meinen Bekanntenkreis ungemein, es ist immer wieder schön, auf sein Gesicht angesprochen zu werden. Aber ernsthaft, ohne seine ND hätte ich einige tolle Frauen nicht kennengelernt.
- Im Juli starb meine Oma. Selbst dies ist vielleicht ein Glücksfall, blieben ihr vielleicht Jahre als bettlägeriger Pflegefall erspart. Oma, ich glaub fest daran, dass Du jetzt ein Stern bist und auf uns alle niederlächelst.
- Auf der Heimfahrt von der Beerdigung bekam ich eine Hauptrolle in einem bayrischen Film, gesponsort von der Polizei. Die Rolle stellte sich aber im nachhinein als ziemlich kostspielig heraus, 4 Wochen Führerscheinentzug und 270 Euro, nur weil ich bei 150 kmh einen Mercedes freundlich darauf hinweisen wollte, die Spur zu wechseln, und um mein Ansinnen deutlich zu machen, ich auf 17 Meter rangefahren war. Es hätte schliesslich wesentlich schlimmer kommen können, in der Schweiz hätte das gleiche Vergehen 3 Monate Führerschein gekostet. Ausserdem konnte ich glücklicherweise den Führerschein abgeben, als ich mit Söhnchen in der Spezialklinik Neukirchen weilte, und wer braucht den schon im tiefsten Bayern?
- Und damit sich der BE nicht übergangen fühlt, entwickelte sich im November ein Leberfleck bei ihm zu einem Abszess, den nichtmal unsere Hausärztin aufschneiden wollte, da musste ein Chirurg her. Als echter Mann lehnte er übrigens die Vollnarkose ab, die ihm angeboten wurde. Und weil einmal ja keinmal ist, entzündeten sich 4 Wochen später die beiden Nachbarflecke auch noch. Da werden wir sicher im nächsten Jahr auch noch unseren Spass haben!
Alles in allem war es also ein glückliches, wenn auch ereignisreiches Jahr. Immerhin leben wir noch! Naja, fast alle. Und sind fast alle gesund. Und sind zusammen.
Wie auch immer, ich werde übermorgen wohl meinen Lieblingstoast ausbringen, ein Zitat aus Tucholskys "Schloß Gripsholm":
Und jetzt hoffe ich nur, diesen Einträg nicht noch verlängern zu müssen!!!
'Das war jene friesische Bauerntochter gewesen, die im Dreißigjährigen Kriege von den Landsknechten an den Tisch gezerrt wurde; sie hatten alles ausgeräubert, den Weinkeller und die Räucherkammer, die Obstbretter und den Wäscheschrank, und der Bauer stand daneben und rang die Hände. Roh hatten sie das Mädchen herbeigeholt -- he! da stand sie, trotzig und gar nicht verängstigt. Sie sollte einen Trinkspruch ausbringen! Und warfen dem Bauern eine Flasche an den Kopf und drückten ihr ein volles Glas in die Hand.
Da hob Martje Flor Stimme und Glas, und es wurde ganz still in dem kleinen Zimmer, als sie ihre Worte sagte, und alle Niederdeutschen kennen sie.
»Up dat et uns wohl goh up unsre ohlen Dage --!« sagte sie.'
Labels:
Ehegatte,
Ich,
Krankheit,
Neurodermitis,
Söhnchen,
Töchterchen,
Unfall
Freitag, 4. Dezember 2009
Da hat der Kindergarten ja wieder mal was angerichtet
Im Kindergarten wurde aus aktuellem Anlass der historische Hintergrund vom Nikolaus besprochen, Ihr wisst schon, Bischof Nikolaus, der vor vielen vielen Jahren gelebt hat und damals die armen Kinder am 6. Dezember beschenkte. "Dort, wo Ülkecan herkommt!"
Ist ja sehr schön, dass meine Tochter gleich noch was über Geographie lernt. Aber was hat sie sonst noch der Geschichte entnommen? Genau: "Nikolaus ist tot! Und der Weihnachtsmann auch!"
Und was bleibt der armen Mama übrig, als zu schwindeln und steif und fest zu behaupten, dass Nikolaus, Weihnachtsmann sowie der Osterhase unsterblich sind?
Nikolaus ist tot - es lebe der Nikolaus!
Ist ja sehr schön, dass meine Tochter gleich noch was über Geographie lernt. Aber was hat sie sonst noch der Geschichte entnommen? Genau: "Nikolaus ist tot! Und der Weihnachtsmann auch!"
Und was bleibt der armen Mama übrig, als zu schwindeln und steif und fest zu behaupten, dass Nikolaus, Weihnachtsmann sowie der Osterhase unsterblich sind?
Nikolaus ist tot - es lebe der Nikolaus!
Montag, 23. November 2009
Allergietests in Neukirchen
Wir sind jetzt mittlerweile seit 3 Wochen hier und werden voraussichtlich Samstag entlassen. Seine Haut hat zwar noch einen weiten Weg vor sich, besonders an den Beinen sieht es nicht schön aus. Aber wir haben alle Tests durchgeführt, die hier so angeboten werden, Antibiotika bekommt er auch nicht mehr, also ab jetzt wird eigentlich nur noch gecremt und das können wir auch zu Hause.
Die Tests und ihre Ergebnisse:
IGE Allergietest:
Es wurden mehrere Nahrungsmittelkategorien getestet, waren diese positiv, wurden sie noch weiter aufgeschlüsselt. Damit man die Werte besser lesen kann, wurden sie in RAS Klassen 0-6 eingeteilt. Der Gesamt-IGE-Wert gibt die Allergiebereitschaft wieder und sollte für ein Kind in diesem Alter zwischen 0 und 50 betragen. Söhnchens ist 2200. Weizen, Eiweiss und Kartoffel 5, Banane, Hund, Katze 4, alle Getreide ausser Reis 3, Milch auch 3.
Histamintest:
Ein Wert unter 10 bedeutet, dass eine Histaminunverträglichkeit vorliegt, dass also der Körper das Histamin aus der Nahrung nicht richtig abbauen kann und es damit ins Blut geht. Söhnchens ist knapp über dem Grenzwert mit 11,7.
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie):
Hier werden 3 Werte getestet, bei Söhnchen ist einer erhöht, also Glutenunverträglichkeit wahrscheinlich. Wenn Gluten nicht vertragen wird, dann ziehen sich die Darmzotten zurück, damit leidet die Nährstoffaufnahme. Das würde dann erklären, warum er so viel isst und kaum zunimmt.
Urintest:
Bei Söhnchen keine Keime im Urin.
Stuhlprobe:
Keine Parasiten, dafür 2 "falsche" Bakterienstämme im Darm. Daher hat er jetzt 7 Tage Antibiotika bekommen (Humatin), ab morgen erhält er ein Darmsanierungsmedikament. In 2-3 Monaten wird dann erneut eine Stuhlprobe durchgeführt, dann wird das Medikament möglicherweise angepasst.
Ausserdem habe ich heute noch einen IG4 Allergietest beauftragt, den muss man allerdings selber zahlen, da er nicht schulmedizinisch anerkannt ist. Nach dem Debakel mit der Bioresonanztherapie stehe ich diesem Test eigentlich ziemlich misstrauisch gegenüber, aber all knowledge is worth having, right?
Und bei all dieser Testerei ist er trotzdem noch lustig und vergnügt. Ich habe Söhnchen heute zum ersten Mal komplett alleine bandagiert und habe das stolz einer Schwester zur Qualitätskontrolle vorgelegt. "Perfekt", sagte sie, "aber er ist auch eines der bravsten und fröhlichsten Kinder, die ich hier kennengelernt habe. Den sollte man immer dahaben, um an ihm das Maske-Anlegen zu üben."
Die Tests und ihre Ergebnisse:
IGE Allergietest:
Es wurden mehrere Nahrungsmittelkategorien getestet, waren diese positiv, wurden sie noch weiter aufgeschlüsselt. Damit man die Werte besser lesen kann, wurden sie in RAS Klassen 0-6 eingeteilt. Der Gesamt-IGE-Wert gibt die Allergiebereitschaft wieder und sollte für ein Kind in diesem Alter zwischen 0 und 50 betragen. Söhnchens ist 2200. Weizen, Eiweiss und Kartoffel 5, Banane, Hund, Katze 4, alle Getreide ausser Reis 3, Milch auch 3.
Histamintest:
Ein Wert unter 10 bedeutet, dass eine Histaminunverträglichkeit vorliegt, dass also der Körper das Histamin aus der Nahrung nicht richtig abbauen kann und es damit ins Blut geht. Söhnchens ist knapp über dem Grenzwert mit 11,7.
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie):
Hier werden 3 Werte getestet, bei Söhnchen ist einer erhöht, also Glutenunverträglichkeit wahrscheinlich. Wenn Gluten nicht vertragen wird, dann ziehen sich die Darmzotten zurück, damit leidet die Nährstoffaufnahme. Das würde dann erklären, warum er so viel isst und kaum zunimmt.
Urintest:
Bei Söhnchen keine Keime im Urin.
Stuhlprobe:
Keine Parasiten, dafür 2 "falsche" Bakterienstämme im Darm. Daher hat er jetzt 7 Tage Antibiotika bekommen (Humatin), ab morgen erhält er ein Darmsanierungsmedikament. In 2-3 Monaten wird dann erneut eine Stuhlprobe durchgeführt, dann wird das Medikament möglicherweise angepasst.
Ausserdem habe ich heute noch einen IG4 Allergietest beauftragt, den muss man allerdings selber zahlen, da er nicht schulmedizinisch anerkannt ist. Nach dem Debakel mit der Bioresonanztherapie stehe ich diesem Test eigentlich ziemlich misstrauisch gegenüber, aber all knowledge is worth having, right?
Und bei all dieser Testerei ist er trotzdem noch lustig und vergnügt. Ich habe Söhnchen heute zum ersten Mal komplett alleine bandagiert und habe das stolz einer Schwester zur Qualitätskontrolle vorgelegt. "Perfekt", sagte sie, "aber er ist auch eines der bravsten und fröhlichsten Kinder, die ich hier kennengelernt habe. Den sollte man immer dahaben, um an ihm das Maske-Anlegen zu üben."
Samstag, 14. November 2009
Jesus vs Lillifee
Heute nacht hat BE die Schicht in der Klinik übernommen, so dass ich mit Töchterchen im Gasthof übernachten konnte. Und wie der Name "Neukirchen beim Heiligen Blut" schon andeutet, sind wir hier ja im tiefsten Bayern. Somit hängt im Hotelzimmer überm Bett ein Kruzifix.
Töchterchen: "Warum hängt da der Jesus"?
Ich will mich nicht auf eine theologische Diskussion einlassen: "hmmmm..."
Töchterchen: "Ich will nicht, dass da der Jesus hängt."
Ich: "?"
Töchterchen: "Es wäre doch viel schöner, wenn da eine Lillifee hängen würde. Oder zwei. Oder vielleicht auch ein Einhorn."
Töchterchen: "Warum hängt da der Jesus"?
Ich will mich nicht auf eine theologische Diskussion einlassen: "hmmmm..."
Töchterchen: "Ich will nicht, dass da der Jesus hängt."
Ich: "?"
Töchterchen: "Es wäre doch viel schöner, wenn da eine Lillifee hängen würde. Oder zwei. Oder vielleicht auch ein Einhorn."
Mittwoch, 11. November 2009
Sankt Martin zur Hälfte
Töchterchen: "Der Sankt Martin, der ritt auf einem Pferd. Und dann war da ein alter Mann im Schnee. Und dann hat der Sankt Martin den alten Mann geteilt."
Freitag, 6. November 2009
Spezialklinik Neukirchen
Seit 4 Tagen sind wir hier, Söhnchen und ich. Wir hoffen, endlich seine Neurodermitis in Griff zu bekommen. Der erste Tag war ziemlich chaotisch, man muss sich hier selbst organisieren, zum Beispiel Termine machen mit dem Labor, der Ernährungsberatung, beim Eincremen usw. Aber mittlerweile finde ich es sehr erholsam, hier platzt keine Krankenschwester ins Zimmer, um einen mit Temperaturmessen etc zu nerven, es gibt keine Pflichtvorträge wie in anderen Kliniken, man bleibt sich selbst überlassen.
Wir haben eine Routine entwickelt. Söhnchen wacht früh auf, daher haben wir den allerersten Creme-Termin des Tages. Im Creme-Zimmer schmiere ich ihn von Kopf bis Fuss ein, und eine Krankenschwester verbindet seine Hände, Füsse und sein Gesicht. Mein kleines Schlossgespenst, so nenne ich ihn.
Dann gehen wir zum Frühstück. Hier gibt es Rotationsdiät, das Essen wiederholt sich nach vier Tagen. Söhnchen bekam einen für ihn und seine (noch zahlreicher gewordenen) Allergien angepassten Plan. Ich füttere ihn und verspeise dann mein kalt gewordenes und sehr vollwertiges Essen (heute Buchweizenbrot, morgen Tofu,...). Von diesen Tätigkeiten ist er meist so erschöpft, dass ein erstes Tagesnickerchen nötig ist. Und schon gehts wieder zum Eincremen...
So verbringen wir unsere Tage, Eincremen und Essen sind die Fixpunkte. Ich lese viel, gehe mindestens zweimal mit ihm spazieren, tratsche mit den Zimmernachbarinnen.
Seine Haut sieht jetzt schon besser aus, allerdings habe ich das auch nicht anders von der Cremerei erwartet. Die Frage ist aber, ob wir langfristig Besserung erzielen können. Ich habe heute 2 Damen getroffen, die mit ihren Kindern vor einem Jahr hier waren und jetzt zur Nachuntersuchung gekommen sind, den Kids geht es blendend. Auch die Allergiewerte haben sich bedeutend gebessert. Es gibt also HOFFNUNG!
Ich denke, wir haben die richtige Entscheidung getroffen, hierher zu kommen (und hätten es schon viel früher machen sollen, vielen Dank auch, Frau Dr. Harter!!!). Allein der Allergietest, bei dem zusätzlich zu den Nahrungsmitteln jetzt auch Latex-, Pollen-, Hund- und Katzenallergie festgestellt wurden. Zitat Iryna: "Wow, Ihr habt nach 3 Tagen schon mehr herausgefunden als ich in 4 Wochen Borkum!"
Apropos Hund- und Katzenallergie. Das bedeutet natürlich, dass wir uns eine neue Tagesmutter suchen müssen. Und dass Söhnchen nicht mehr die Oma besuchen kann. Naja, wie heisst es so schön, es gibt keine Probleme, nur Aufgaben?
Heute abend kommen BE und Töchterchen, juhu!
Wir haben eine Routine entwickelt. Söhnchen wacht früh auf, daher haben wir den allerersten Creme-Termin des Tages. Im Creme-Zimmer schmiere ich ihn von Kopf bis Fuss ein, und eine Krankenschwester verbindet seine Hände, Füsse und sein Gesicht. Mein kleines Schlossgespenst, so nenne ich ihn.
Dann gehen wir zum Frühstück. Hier gibt es Rotationsdiät, das Essen wiederholt sich nach vier Tagen. Söhnchen bekam einen für ihn und seine (noch zahlreicher gewordenen) Allergien angepassten Plan. Ich füttere ihn und verspeise dann mein kalt gewordenes und sehr vollwertiges Essen (heute Buchweizenbrot, morgen Tofu,...). Von diesen Tätigkeiten ist er meist so erschöpft, dass ein erstes Tagesnickerchen nötig ist. Und schon gehts wieder zum Eincremen...
So verbringen wir unsere Tage, Eincremen und Essen sind die Fixpunkte. Ich lese viel, gehe mindestens zweimal mit ihm spazieren, tratsche mit den Zimmernachbarinnen.
Seine Haut sieht jetzt schon besser aus, allerdings habe ich das auch nicht anders von der Cremerei erwartet. Die Frage ist aber, ob wir langfristig Besserung erzielen können. Ich habe heute 2 Damen getroffen, die mit ihren Kindern vor einem Jahr hier waren und jetzt zur Nachuntersuchung gekommen sind, den Kids geht es blendend. Auch die Allergiewerte haben sich bedeutend gebessert. Es gibt also HOFFNUNG!
Ich denke, wir haben die richtige Entscheidung getroffen, hierher zu kommen (und hätten es schon viel früher machen sollen, vielen Dank auch, Frau Dr. Harter!!!). Allein der Allergietest, bei dem zusätzlich zu den Nahrungsmitteln jetzt auch Latex-, Pollen-, Hund- und Katzenallergie festgestellt wurden. Zitat Iryna: "Wow, Ihr habt nach 3 Tagen schon mehr herausgefunden als ich in 4 Wochen Borkum!"
Apropos Hund- und Katzenallergie. Das bedeutet natürlich, dass wir uns eine neue Tagesmutter suchen müssen. Und dass Söhnchen nicht mehr die Oma besuchen kann. Naja, wie heisst es so schön, es gibt keine Probleme, nur Aufgaben?
Heute abend kommen BE und Töchterchen, juhu!
Abonnieren
Posts (Atom)