Mittwoch, 4. November 2015
Der Heimat so nah
Heutzutage ist es ja eher Auswandern light. Man kommt in wenigen Stunden im neuen Land an. Ich lese deutsche Nachrichten online, wenn ich auf Arbeit fahre, hoere ich SWR1 Leute Podcast, dank meiner Handy-Flatrate rufe ich meine Familie und Freunde in Deutschland regelmaessig an. Und sogar deutsche Wurstwaren kann ich mittlerweile kaeuflich erwerben.
Aber etwas entscheidendes hat noch gefehlt. Bis heute. Ab jetzt ist unser Leben in der Diaspora komplett.
Dank der Maus-App auf dem Tablet, die man mittels ChromeCast auf den Fernseher spiegelt, koennen wir jetzt endlich den Klassiker des deutschen Fernsehens wie Millionen andere deutsche Familien zu Hause auf dem Sofa geniessen.
Das Leben ist schoen.
Montag, 2. November 2015
Spelling Words
Sonntag, 1. November 2015
Deutsche Wurst forever - cancer be damned
Natuerlich musste ja die WHO versuchen, mir die Freude an dem neu eroeffneten "European Market" zu vergaellen, und mir meine heissgeliebten deutschen Wurstwaren madig machen, aber, um es mal froehlich auf amerikanisch festzustellen: "Who cares?" Ich nicht! Ich freu mich schon wie eine Schneekoenigin auf frischgebackenen Leberkaese. Und die Kinder werden erst Augen machen!
Freitag, 30. Oktober 2015
Und nochmal Halloween
Und dann noch eine wunderhuebsche Karte, die mein allerliebstes Toechterchen fuer mich gemalt hat.
Happy Halloween!
My bonnie is over the ocean...
"... oh bring back my money to me!"
Richtig so! Geld ueber Liebe allemal!
Dienstag, 27. Oktober 2015
Hospital
Zuerst mal schwöre ich, dass sich die folgende Geschichte wirklich zugetragen hat, aber ich war's nicht. Ehrlich!
Eine gute Freundin von mir ist vor etwa einem Jahr aus Deutschland hierher gezogen. Worüber ich sehr froh bin, denn sonst würde ich sie ja nicht kennen.
Jedenfalls musste sie letzte Woche am Hals operiert werden. Die OP war nicht ganz ohne und dauerte über 5 Stunden. Sie verlief gut und schon zwei Tage später konnte sie nach Hause.
Zwei Fazits :
- amerikanische Krankenhäuser sind besser als deutsche. Nicht nur sind es alles Einzelzimmer, nein, der operierende Arzt hielt sogar ihre Hand, bis die Narkose wirkte. Und kam am Samstag extra nur ins Krankenhaus, um nach ihr zu schauen.
- amerikanische OP-Teams sind sehr gründlich. Als sie nach der OP sich bei mir meldete, schickte sie mir folgenden Text:
"Die haben sogar mein Piercing rausgemacht und mir soeben in einem Beutelchen überreicht. "
Ich denke mir, naja, so ein Ohrring kann ja schon bei einer Halsoperation stören, also : "ich hoffe, Du meinst das im Ohr?"
Ihre Antwort? "Leider nein."
Freitag, 23. Oktober 2015
Size matters
Ueberraschend kommt das natuerlich nicht. Ich erinnere mich immer noch an den Tag im August, als wir Soehnchens Lehrerin kennenlernten. Sie schaute freundlich auf meine Kinder und fragte: "Na, Ihr Lieben, wer von Euch ist denn jetzt der Erstklaessler?".